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Prinz Michael I., "der Pröb von der Kostümgrupp´"
(Michael Klemmer)

Als kleiner Panz stand ich bei jeder Proklamation auf dem Marktplatz und am Rande eines jeden Rosenmontagszuges und wusste: „Äimol würste Prinz!“

16-Jährig erlernte ich dann den Beruf des Binnenschiffers. In dieser Zeit war ich zwar mit Herzen Südernacher, konnte aber wegen der langen und unregelmäßigen Abwesenheitszeiten nicht aktiv am Karnevalsgeschehen teilnehmen.

Ab Ende 1983 ging ich dann für zwölf Jahre zur Bundeswehr und wurde Anfang 1984 in Koblenz stationiert.
Damit war es endlich Zeit ernst zu machen und ins Korps der Rot-Weißen-Husaren einzutreten.

Für einen Zeitraum von zwanzig Jahren war ich dann Mitglied im Musikzug, wo ich zunächst die Landsknechttrommel und später dann die Rührtrommel spielte.
In dieser Zeit ging ich nicht zur Probe sondern „uff die Pröb“; woher der Spitzname Pröb stammt.

Nebenbei stand ich mehrere Jahre als „OTTO“ auf der Bühne der Rot-Weißen-Husaren.
Zehn Jahre (1988 bis 1996 und dann noch einmal 2013) als Sitzungspuddel sollten auch erwähnt werden. Und viele Jahre Männerballett sind unvergessen.

In der Kostümgruppe bin ich seit 2007 aktiv. Hier beteiligte ich mich an Auftritten wie Sister Act, der Hitparade und auch Thriller. 

Und jetzt ist es soweit. Endlich erfüllt sich – mit der richtigen Lieblichkeit an meiner Seite – mein Kindertraum!
Ab sofort wird mein Motto „En Pappnas´ im Jesicht mischt noch lang´ käine Jeck´!
Wenn Frohsinn nett von Häzze kümmt, hätt Karneval käine Zweck!“  unter die Leute getragen!

Ich bin stolz darauf in diesem Jahr als Prinz die Andernacher Narrenschar anführen zu dürfen!

Ach ja! Eines wäre mir noch wichtig:

Den Teil meines Ordens, der einen Stern darstellt, widme ich meinem Freund Günter Ruppert, der meiner Frau zwar keinen Stern vom Himmel holte aber zumindest – mit ein klein wenig konstruierender Hilfe meinerseits - einen an die Hauswand zauberte.

Danke und Kopf hoch, mein Freund!!!

Die beiden Husaren haben wir wegen unserer langjährigen Zugehörigkeit zum Musikzug als Zeichen unserer Verbundenheit gewählt.

Die beiden Masken symbolisieren unser aktuelles Betätigungsfeld, die Kostümgruppe der Rot-Weißen Husaren.